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Sonderthema «Solidarische Landwirtschaft»

Neben der Solawi-Kooperationsstelle waren 2022 folgende Solawis als Aussteller dabei: Bioloca (Schaffhausen), Gmüesabo (Winterthur), meh als gmües (Züri Nord), Pura Verdura (Züri Ost), Wädichörbli (Wädenswil), außerdem folgende Hof-Solawis: Huebhof (Züri Nord), ortoloco (Züri West), Rütiwies (Uznach/Wil/St. Gallen)

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Vorträge / wissenschaftliches Begleitprogramm 2022

Allgemeine Informationen zum Thema «Solidarische Landwirtschaft»

Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ermöglicht vielfältige Betriebe, der Anbau richtet sich nach den Bedürfnissen der Mitglieder. Anstatt nur auf Milchwirtschaft oder Mast zu setzen, können verschiedene Kulturen wie Getreide, Ölsaaten, Obst und Gemüse integriert und nebeneinander bewirtschaftet werden. Solawi ist nicht einfach eine Form der Direktvermarktung, sondern ein anderes Prinzip jenseits der Marktwirtschaft. Angestrebt wird eine faire und ökologische Versorgung. Die ersten Solawi-Betriebe wurden in Genf schon vor 40 Jahren gegründet. Ganze Bauernhöfe sind in Deutschland anzutreffen. Das Prinzip ist einfach: Als Genossenschaft oder Verein wird ein Budget für den Betrieb/Hof erstellt, die Mitglieder decken diesen Betrag und bekommen die gesamte Ernte und verarbeiteten Produkte. Durch die ökonomische Absicherung erhalten die LandwirtInnen den nötigen Spielraum, um sich um eine gute landwirtschaftliche Praxis zu kümmern.

Dieser sehenswerte Filmbeitrag des SRF begleitet die Gründung einer Solawi in Dietikon bei Zürich "Fürs Essen auf den Acker. Hof mit 500 Bauern": https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/fuers-essen-auf-den-acker?urn=urn:srf:video:98dadfe2-5a16-46eb-907d-ed27dcf2aa83

Das Wirtschaften in einer Solawi basiert auf drei Grundprinzipien

Partizipation: Die Produktion wird von den KonsumentInnen mitgetragen. Sie beteiligen sich aktiv an der Entscheidung und Planung, was mit welchen Methoden und unter welchen Bedingungen produziert werden soll. Durch die praktische Mitarbeit im Betrieb und die persönlichen Erfahrungen wird damit die Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit und die Lebensmittel gefördert.

Kontinuität und Verbindlichkeit: ProduzentInnen und KonsumentInnen schliessen sich längerfristig zusammen. Das Abo läuft jeweils ein ganzes Jahr, was der Anbauplanung entspricht. Es ist von Anfang an klar, für wen produziert wird, der Aufwand für die Vermarktung entfällt und die Nahrungsmittel kommen frisch und ohne Verluste bei den KonsumentInnen an.

Betriebsbeitrag statt Produktepreise: Solawi schafft die Produktepreise ab und finanziert direkt die Produktion: Die KonsumentInnen bezahlen Betriebsbeiträge oder vereinbaren mit den LandwirtInnen Flächenpauschalen, die die vollen Produktionskosten decken. Dies ermöglicht eine Risikoteilung, entlastet die ProduzentInnen vom Preisdruck und sichert ihr Einkommen.

 

Impressionen

Eindrücke vom Markt 2018